Sascha​

im April 2017

 

Seit wann bist du mit der Idee, die STADTRAUM 5und4 zugrunde liegt, unterwegs?

Das Thema Genossenschaft begleitet mich seit 2001, als ich Mitarbeiter  in einer niederländischen Genossenschaft im Bereich erneuerbarer Energien wurde. Im Jahr 2013 las ich, während eines Auslandsaufenthalts, einen Artikel in der ZEIT, der sich mit der Wohnungsmarktproblematik beschäftigt und den schönen Titel „Genossen gründet!“ trug. Da fing das konkrete Nachdenken an.

Was ist deine Motivation?

Es gibt eine Bauch- und eine Kopf-Motivation. Die aus dem Bauch ist, dass mir nicht gefällt, wie sich unsere Städte zu segregierten, durchkommerzialisierten Räumen entwickeln, ich begegne dort nur Menschen von meinem Schlag und Leuten, die an mir Geld verdienen wollen, langweilig. Die verkopfte ist, dass ich viele Fehlentwicklungen in der Demokratie von Köln bis Brüssel daran festmache, daß wir Bürger nicht aktiv Einfluss nehmen und als Bürgerbewegung sichtbar machen, wo unsere Prioritäten liegen. Das kann man auf verschiedenen Wegen tun und STADTRAUM 5und4 ist für mich eine Möglichkeit, viele Zukunftsthemen um den Lebensmittelpunkt des Wohnens zu adressieren, die Überschrift lautet „Nachhaltigkeit“ in allen seinen Dimensionen.

Wo siehst du STADTRAUM 5und4 im Jahr 2022?

Wir haben das erste Projekt auf den Weg gebracht und gezeigt, dass sich die Grundwerte, für die wir stehen, realisieren lassen. Gestützt durch eine breite Bürgerbewegung fangen wir an, als Partner der Stadtgesellschaft, den STADTRAUM neu zu definieren, und weitere Projekte sind auf dem Weg.

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