Bettina​

im Juni 2017

 

Seit wann bist du mit der Idee, die STADTRAUM 5und4 zugrunde liegt, unterwegs?

Ich war schon immer von der Idee des gemeinschaftlichen Lebens und Wohnens fasziniert, war an einigen Projekt-"entwürfen" beteiligt, bin in gemeinschaftlichen kirchlichen und freikirchlichen Auf-Bauprojekten engagiert, und auch in meinem Beruf als Architektin widme ich mich solchen Aufgaben besonders gerne. Es begann mit STADTRAUM 5und4 im Sommer 2015, als Sascha Gajewski und ich zeitgleich zum Netzwerk gemeinschaftliches Bauen und Wohnen in Köln dazustießen und er mich mit dem Genossenschafts-Virus infiziert hat. Das war für mich die Initialzündung, denn wenn es dafür sogar eine in Deutschland tradierte Rechtsform gibt, die kürzlich auch noch als " Immaterielles Kulturerbe" der UNESCO gekürt wurde, dann ist jetzt dafür die Zeit reif.

Was ist deine Motivation?

Die Idee von einer Transformation unserer Gesellschaft zu mehr Nachhaltigkeit, Mitmenschlichkeit, Mitbestimmung, Lebendigkeit, Kreativität … und für mich selbst die Aussicht auf ein von diesen qualitativen Werten getragenes Wohnprojekt mit Menschen, die mit ähnlichen Fragen und Ideen auf dem Weg sind.

Wo siehst du STADTRAUM 5und4 im Jahr 2021?

Wenn wir uns von der Dominanz von Technik-, Macht- und Gewinnstreben, von Angst, Krieg und Not überall auf der Welt nicht entmutigen lassen und uns mit den gleichzeitig überall emporwachsenden nach Zukunft fragenden Gemeinschaften und suchenden Menschen vernetzen, liegt das Potential für einen neuen nachhaltigen, solidarischen Lebensstil in den Städten, wohin die Menschen auch zukünftig vermehrt strömen. Ich sehe uns dann 2021 mitten im Aufbau unseres ersten STADTRAUM-Wohnprojektes in Köln - vielleicht neben und mit anderen als Modellprojekt dafür, wie wir in Zukunft zusammenleben können, ohne unsere Welt zu zerstören.

 
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